By Jörg S. Pfadenhauer, Frank A. Klötzli

Gegenstand des vorliegenden Buchs ist die Pflanzendecke der Erde, wobei neben einer knapp gehaltenen Beschreibung der Vegetationstypen vor allem die kausalen Zusammenhänge zwischen dem Wuchsort charakteristischer (repräsentativer) Pflanzenarten und Pflanzengemeinschaften einerseits und entwicklungsgeschichtlich-historischen, zeitlichen bzw. räumlichen, ökophysiologischen sowie anthropogenen Bedingungen andererseits vermittelt werden. Zwar liegt der Schwerpunkt auf der vom Menschen nicht oder wenig beeinflussten „naturbetonten“ Pflanzendecke; berücksichtigt wird aber auch die „kulturbetonte“ plants, die in klimatisch bzw. edaphisch begünstigten Regionen heute den größeren Flächenanteil einnimmt. Nach einem einführenden Kapitel, das die Grundlagen für die vegetationsökologische Gliederung der Erdoberfläche enthält, werden die Lebensbedingungen der zonalen, extrazonalen und azonalen plants des Flachlands und der Gebirge von den äquatornahen immerfeuchten Tropen bis zu den Polargebieten dargestellt und mit vielen Tabellen, farbigen Graphiken und zahlreichen Fotos illustriert. Kastentexte bieten darüber hinaus ergänzende Informationen zu Spezialthemen. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis erleichtert den Zugang zu vertiefenden Publikationen.

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Aboveground-Belowground Linkages: Biotic Interactions, Ecosystem Processes, and Global Change (Oxford Series in Ecology and Evolution)

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Neukaledonien und die Fidschi-Inseln sind Bruchstücke des Gondwana-Kontinents; die übrigen sind vulkanischen Ursprungs. Zu beachten ist, dass die Zahlen nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Sie dienen deshalb lediglich zum Vergleich zwischen den Inseln. Inselgruppen Zahl endemischer Gattungen Neukaledonien 655 104 Neukaledonien1 788 108 Fidschi 476 10 Marianen 215 1 Marquesas 113 2 Samoa 302 1 Gesellschaftsinseln 201 2 81 0 226 43 Süd-Tuamotu Hawai‘i 1 Gesamtzahl Gattungen nach Morat (1993).

Typische endemische Gattungen sind unter den Bäumen Allocasuarina, unter den Poaceae das Igelgras Triodia sowie das Horstgras Astrebla, unter den Chenopodiaceae Maireana. Die Region enthält Regenwaldrelikte, die in der Umgebung wasserführender Sandsteine den spättertiären Austrocknungsprozess überlebt haben, wie Macrozamia macdonnellii (Zamiaceae; Macdonell Range) und Livistona mariae (Arecaceae; Palm Valley). Vermutlich sind über 90 % der Arten endemisch. 35. Die westaustralische Florenregion umfasst das Winterregengebiet mit Hartlaubcharakter.

1 1 20 1 Grundlagen zum Verständnis der Pflanzendecke 11–20 21–30 20 11–>21 1–10 11–20 >31 1–10 1–10 2 Abb. 1-15 Areal der Gattung Artemisia mit Linien gleicher Artenzahl (nach Meusel et al. 1965–1992). Das Sippenzentrum mit über 31 Arten und damit wohl auch das Entstehungsgebiet der vorwiegend in Trockengebieten der kühl-gemäßigten Klimazone vorkommenden Gattung liegen in Mittel- und Zentralasien. Synanthrope Vorkommen sind mit Kreuzen gekennzeichnet; das Areal weitet sich also anthropogen aus.

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