By Dr.Med. Phil. Jur. Max Kauffmann (auth.)

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Es kann sein, daB schon das BewuBtsein als solches eine Hemmung bedeutet. 1st diese Ansicht richtig, dann kann nur das DunkelbewuBte eine starke ungehemmte Energie entfalten. Dieser Ansicht konnte man entgegenhalten, daB gerade der willensstarke Mensch uber einen hohen Grad von Aufmerksamkeit, von bewuBtem Wollen, verfugt, das dem triebartigen durchaus nicht gleieht. Nun wurde eingangs gesagt, daB das Gehirn vermutlich verschiedenen iibereinander geordneten Kraftzentren gleicht. Weil die Triebe dunkelbewuBt wirken, so kann man im allgemeinen wenig ii ber sie sagen, so wenig, wie z.

BLEULER weist darauf hin, daB das BewuBtsein gar keine direkte Tiitigkeit der Seele darstelle. Es ist eben, wie ich schon sagte, bloB eine Spiegelung, welrhe die seelische Tatigkeit beleuchtet. Wenn wir fruh aufwachen, dann tritt sofort ein helles Bewulltsein unseres Selbsts auf, allmahlich erinnern wir uns auch der Vorgiinge vom vorhergegangenen Abend. Diese Tatsache allein spricht schon gegen die Ansicht, dall das Gediichtnis mit dem BewuBtsein identisch sei, denn was zuerst beirn Erwachen uns bewuBt ist, das ist das lchgefuhl.

Besonders storend wirkt das Nichtausschaltenkonnen der gespanntesten Aufmerksamkeit bei - ich mochte sagen lebenswichtigen, rhythmischen Tatigkeiten wic Atmen, Schlucken: Werden sie namlich zu willkurlich, so entsteht ein unbehagliches Gefuhl, z. B. bei Schluckkrampf: man denkt immerfort an das Schlucken, empfindet dauernd den Schluckreiz, muB auch fortwahrend schlucken und gerat allmahlich in einen qualvollen Zustand hinein. Hierzu mochte ich einen instruktiven Krankheitsfall erwahnen: Es handelte sich um einen schwer nervosen Mann, dessen Frau mit einem Liebhaber durchgebrannt war.

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