By Michael Haller

Auf der foundation einer internationalen Fachtagung zum Thema "Massenmedien - Geschäft ohne Moral?" verweist der Band auf die öffentlichen Forderungen nach stärkerer Beachtung ethischer Grundsätze in den Medien, beleuchtet den Stand der Diskussion in der Bundesrepublik sowie im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz). Wie sieht journalistisches Handeln in der Praxis aus? Funktioniert journalistische Selbstkontrolle? Die Autoren stellen die Erträge der Kommunikations- und Medienforschung für die Ethikdebatte vor,befassen sich mit der Bedeutung des Medienrechts. Der Wandel derMedienlandschaft wird auf seine Auswirkungen hinsichtlich ethischer Fragen untersucht: Bedingen neue Medien eine neue Moral?"(...) Besonders der Interdisziplinarität wegen, aber auch aufgrund der Diskurse, die kein Allheilmittel, sondern einen Denkanstoß liefern, erweist sich das Buch als beachtenswerte Publikation zur Frage nach einer Medien-Ethik."Soziologische Revue, 10/93

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P. Müller, in Kommentar BV, Art. 55bis, Rz. ; sowie Peter Wipf, Rechtsgrundlagen, Verfahren und Entscheidpraxis der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, in: Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM) 1987, S. 8-18 und Rolf H. , in: ZUM 1989, S. 286-289. 12 Der Schutz der politischen Rechte geht auf Bundesebene weniger weit als derjenige der kantonalen politischen Rechte, da Art. 81 und 82 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte in wichtigen Bereichen als zweite Instanz eine politische Behörde (Bundesrat oder Nationalrat) vorsieht.

Harte Indizien für so plumpe Zusammenhänge, wie sie von manchen Kritikern im Zorn der ersten Stunde formuliert wurden, haben sich bisher nicht gezeigt: Ein publizistischer "Anschluß" war wohl in der Tat nicht das Ziel der Käufer aus der Bundesrepublik Deutschland. Hingegen wäre durchaus denkbar, daß dieses Engagement auf Dauer ein höheres Maß an politischer und gesellschaftlicher Autonomie mit sich bringt, als sie aus strukturellen Gründen viele österreichische Medien aufweisen können. Zumindest für den "Kurier" und die zahlreichen im gleichen Verlag erscheinenden Zeitschriften, wie etwa auch das Nachrichtenmagazin "profil", könnte dies schon heute zutreffen, denn ursprünglich war dieser Verlag allein im Besitz einer von Industriellen und Agrarverbänden dominierten Aktionärsgruppe.

Langenbucher: Zur Debatte über Medienethik in Österreich 45 und Reflexion dessen, was sich in den letzten Jahren mit erheblicher Beschleunigung entwickelt hat. 1. Medienautonomie Als Folge der Trennung der beiden Verleger Kurt Falk und Hans Dichand, bis 1987 je zur Hälfte Besitzer der größten Zeitung des Landes Österreich, der Neuen Kronen Zeitung, kam es zur Beteiligung der in Essen in der Bundesrepublik Deutschland beheimateten Gruppe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) an Krone, Kurier-Verlag und einigen Druckereien.

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