By Richard Pott

Dieses Lern-, Lehr- und Lesebuch zeigt die Vielfalt des Lebens auf unserer Erde. Es ist ein Lehrbuch der von Alexander von Humboldt begründeten Wissenschaftsdisziplin Geobotanik, welche alle globalen Lebensräume zu ergründen und zu verstehen sucht. Das Buch behandelt die fundamentalen Fragen der Geobotanik und der Pflanzengeographie: Warum gibt es eine so riesige Diversität von Lebensräumen auf der Erde und wie ist sie entstanden? Wie sah die Welt in vergangenen geologischen Epochen aus und welche Rolle spielt der Mensch in seiner Umwelt?

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Read Online or Download Allgemeine Geobotanik: Biogeosysteme und Biodiversität (Springer-Lehrbuch) PDF

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Hormones and Signaling

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Aboveground-Belowground Linkages: Biotic Interactions, Ecosystem Processes, and Global Change (Oxford Series in Ecology and Evolution)

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20 1 Was ist Geobotanik? Im engeren Sinn versteht man unter Diversität die Anzahl von Arten in Lebensgemeinschaften, also Ökosystemen, aber auch in Landschaften, in bestimmten biogeographisch einheitlichen oder verschiedenartigen Regionen und eben auch in den verschiedenen Großlebensräumen der Erde. Die qualitative Vielfalt eines Lebensraumes und seiner Arten ist der erste Aspekt der Diversität. Sie ist die Grundlage für systematische und biologische Klassifikationen von Pflanzen, Tieren, Mikroorganismen und deren Beziehungen zueinander in Raum und Zeit.

L. Harper und C. Townsend (1990) wobei die ökologische Funktionalität von Eigenschaften bei Pflanzen und Tieren im Rahmen theoretischer Konzeptionen präsentiert und diskutiert wird. stark von jenem der kontinental-europäischen Schulen ab. Fallstudien dienten primär dazu, Hypothesen zu prüfen, und nicht so sehr der Kenntnis eines allgmeinen Überblickes der Vegetation eines Landes, eines Kontinents, der Erde. Die Betonung des Letzteren, das heißt der Speziellen Geobotanik, führte in vielen Ländern Europas, in Japan durch Akira Miyawaki (geboren 1928) aus Yokohama, in Teilen Südamerikas vor allem durch Kurt Hueck (1897-1965) und Paul Seibert (1921-1997), in Nordamerika und in vielen Regionen Afrikas durch Rüdiger Knapp (19171985) erstmals zu einer detaillierten Kenntnis der Vegetation und deren Indikatoreigenschaft für spezielle Umweltbedingungen.

Die Erde erscheint aus dem Weltraum betrachtet mehr als „Blauer Planet“, denn rund siebzig Prozent der Oberfläche sind von einer zusammenhängenden Wassermasse bedeckt. Das Sonnenlicht wird von dieser riesigen Wasseroberfläche in den Weltraum reflektiert und lässt aus der Perspektive eines Raumfahrtschiffes unsere Erde wegen ihres Wasserreichtums wie einen „Blauen Edelstein“ erstrahlen (Abb. 1). Abb. 1: Die Erde (© Meteosat-Aufnahme, NASA 1978, aus Hauser 2002) Die Erde ist im gesamten Sonnensystem der einzige Planet, der über derart große Wassermassen in flüssiger Form verfügt.

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